Ein wenig über mich - die Autorin Petra Schmidt

Ich bin 1963 in Leipzig geboren und habe in Lanz/Brandenburg Tierwirtin gelernt. Meine Tochter ist inzwischen erwachsen und geht ihren eigenen Weg.

Heute lebe ich, zusammen mit meinem Mann, in Erding.

Als Tochter eines Buchbinders entdeckte ich sehr früh meine Liebe zu Büchern. Mit elf Jahren hatte ich bereits mein erstes kleines Geschichtenbuch, es folgten Kurzgeschichten und Romane - alles Fantasy.

 

Während meiner Ausbildung zur Tierwirtin hatte Fantasy keinen Platz mehr in meinem Leben.

Die nächste Schreibphase hatte ich nach der Geburt meiner Tochter. Damals schickte ich auch ein Manuskript an diverse Verlage. Die meisten Manuskripte kamen ungelesen zurück. Heute weiß auch ich, warum.

Damals allerdings, da war ich am Boden zerstört und packte meine Schreibleidenschaft in eine Schublade, schloss ab und warf den Schlüssel weit weg.

 

Viele Jahre arbeitete ich in verschiedenen Berufen und erwarb mir so verschiedene Kenntnisse, Fähigkeiten und Lebenserfahrung.

Dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen, mit dem ich nach Erding zog.

Mein erster Job, den ich hier fand war Klasse. Leider kam die Wirtschaftskrise und die Firma stand kurz vor dem aus, ich musste gehen.

 

Mein nächster Job war die Hölle. Nicht die Arbeit selbst - die war nur sehr hart, aber die Bedingungen unter denen ich arbeiten musste, die waren unmenschlich. Irgendwann war es genug, ich schmiss den Job hin und machte, dass ich dort wegkam. Das war 2011.

 

Dann saß ich im Bus und dachte: „Na, toll! Und jetzt?" Plötzlich klopfte etwas Altes… und sehr Vertrautes an meine Großhirnrinde - es war die Schreiblust .

Der Synapsenfasching ging los und ich wusste: Jetzt schreib ich wieder!

 

Nur...  wie sag ich´s meinem Mann? Okay, er wollte schon lange, dass ich den Job kündige, er würde sich darüber freuen.

Aber nur Schreiben… was sagt er dazu? Schließlich würde ich die nächsten Jahre kein Geld verdienen, und wenn - es würde nie zum Leben reichen.

Zum Glück war er einverstanden. Seit dem unterstützt er mich wo er kann.

 

Bei den Recherchen zu einem Roman stieß ich auf den „Tintenzirkel“. Der Tintenzirkel ist ein Schreibforum für Fantasy-Schreibelinge jeder Art - egal, ob Anfänger oder bereits erfolgreicher Autor.

Nach ein paar Wochen stillen Mitlesens hab ich mich dort angemeldet. Das war eine sehr gute  Entscheidung.

 

Im Tintenzirkel fand ich Menschen, die so ticken wie ich. Denn eines ist Fakt, Autor zu sein macht einsam. Wir sind eine sehr scheue Spezies, arbeiten meistens versteckt in unserem Kämmerlein, wo uns die Geschichten anspringen, nerven und beschäftigen, bis wir sie aufgeschrieben haben.

 

Plötzlich war ich nicht mehr allein. Ich hatte jemanden zum austauschen, lernte Techniken des Schreibens, Arbeiten mit Verlagen oder was ist ein Exposé und wozu brauch ich das… einfach gesagt, das Handwerk des Schreibens. Und ich lerne noch immer, bin noch lange nicht fertig damit

Im Tintenzirkel stolperte ich über meine erste Ausschreibung, für die ich eine Geschichte einsandte. Sie gewann einen Platz in der Anthologie „Berggeister“ - mein „Traumbeutelchen“.

 

Das war der kleine Erfolg, den ich brauchte. Ich entschied mich nun endgültig für das Schreiben.

 

Mein erstes Buch, der „Silberwolf“ - ist ein Fantasy-Jugendroman.

Und weil ich von sehr vielen Leser/innen angesprochen und gefragt worden bin, habe ich eine weitere Geschichte um Jasmin, meine Heldin aus „Silberwolf“ geschrieben.

Silberwolf, die Legende lebt - „Wolfszauber“ entstand. Natürlich ebenfalls Jugend-Fantasy.

Zwischendurch schrieb ich Kurzgeschichten für verschieden Anthologien.

 

Inzwischen bin ich dabei, mir neue Genre der Buchstabenvervielfältigung anzueignen, und nicht nur Fantasy zu schreiben.

 

Neben dem Schreiben ist meine zweite Leidenschaft - das Lesen. Ich bin Beta- und Testleserin für andere Autoren und begutachte Manuskripte für Verlage bzw. mache stilistische Korrektur, wenn es gewünscht ist.

Außerdem helfe ich anderen Autor/innen, wenn sie ihre erste Geschichte oder erstes Buch schreiben oder unsicher sind, ob es so funktioniet, wie sie es sich vorstellen. Gebe Tipps und Ratschläge, wie sie ihr Manuskript verbessern können.

 

Ein Leben ohne Bücher - für mich unvorstellbar.