Mein Weg von der Hobbyschreiberin,

zur Autorin & Betaleserin

stilistische Korrektur/Lektorin

 

Mein erstes Buch „Silberwolf - Die Legende lebt“ hatte ich in vier Wochen geschrieben. Bis es aber endlich veröffentlicht wurde, vergingen fast 18 Monate. Denn jetzt fing die eigentliche Arbeit an dem Buch wirklich an.

Als Erstes suchte ich mir Testleser.

Zu meinem Glück bin ich in einem Schreibforum, in dem man als angehende Schriftstellerin ebenso ernst genommen wird, wie die Autoren, die schon einige Bücher veröffentlicht haben und die wissen, wie das Schreibhandwerk funktioniert.

Der Tintenzirkel ist inzwischen zu meinem zweiten Wohnzimmer geworden. Denn dort treffe ich nicht nur Kollegen, sondern auch gute Freunde.

Ich habe dem Schreibforum sehr viel zu verdanken. Denn nachdem mein Buch fertig geschrieben war, fand ich dort meine ersten Testleser.

Irgendwann stellte ich mich im Tintenzirkel als Testleserin zur Verfügung.

Anfangs hatte ich damit Probleme andere Autoren zu kritisieren. Ich wusste nicht genau, wonach muss ich schauen, worauf kommt es an. Was darf ich überhaupt? Ich war keine große Hilfe.

Doch, man lernt mit seinen Aufgaben. Zumal ich erfreut feststellte - als Testleserin kann ich meiner zweiten Passion frönen, dem Lesen.

Denn so gern wie ich schreibe, noch lieber lese ich. Mein Leben wurde immer schöner.

Seit dem habe ich ein paar Hundert Bücher gelesen.

 

Was passiert, wenn man eine Sache gern und oft macht? Logisch, man wird immer besser darin.

Von der Testleserin entwickelte ich mich weiter zur Betaleserin. Inzwischen finde ich die Plotlöcher, die Widersprüche und mache stilistische Korrekturen. Kleine Fehlerteufelchen werden bei der Gelegenheit auch gleich mit eingefangen. Und wenn gewünscht, gibt es eine persönliche Betreuung obendrein.

Natürlich bin ich nicht die einzige Betaleserin für ein Projekt. Wie die Autoren es möchten, können an einem Buch 2-6 Betaleser arbeiten. Zumindest ist das bei mir so, wenn ich selbst Betaleser suche.

Je nachdem, was die Autoren wünschen, ich versuche immer mein Bestes zu geben.

Fehlerfrei oder gar perfekt bin ich allerdings nicht. Dann säße ich nicht hier, sondern würde mein Geld in diversen Talkshows verdienen.

 

Heute bin ich nicht mehr nur Betaleserin für meine Kollegen, die das Gleiche für mich tun.

Dank meiner Leselust und meinen Erfahrungen, habe ich mich es gewagt Kleinverlage anzusprechen, ob ich für sie als freie Mitarbeiterin für stilistische Korrekturen arbeiten darf.

Klar, es war nicht einfach und es gab auch Startschwierigkeiten.

Eine Verlegerin gab mir die Chance und ich darf inzwischen u.a. für den „Machandel Verlag“ arbeiten.

Mit diversen Kursen und Ratgebern versuche ich mein Wissen und Können zu verbessern.

 

Viele von den Manuskripten, die ich in den letzten Jahren lesen durfte, sind inzwischen veröffentlicht.

Einige der Bücher will ich hier nennen, weil ich mich bei den Autoren bedanken möchte. Zum einen dafür, dass sie dafür sorgten, meinen unersättlichen Lesehunger kurzfristig zu befriedigen.

Und zum anderen, weil sie mir die ersten Chancen und jetzt weiterhin die Gelegenheit geben, mich weiterzuentwickeln.

Ich wünsche all „meinen“ Autoren/Autorinnen viel Erfolg mit ihren Büchern. Und vor allem, immer genug Ideen für weitere Geschichten, damit ich immer genug zu lesen habe.

 

P.S. Ich weiß, es werden in meinem Text genug Fehler zu finden sein. Ja und? Ich schrieb doch schon, ich bin nicht perfekt und gleich gar nicht Fehlerfrei.