So war meine Lesung aus

"Wolfszauber"

am 30.4.2016

 

 

Bild: © Seidel

 

Wie auch meine erste Lesung in Erding, habe ich diese Lesung ebenfalls in vertrauter Umgebung abgehalten - im Vereinsheim von Rot-Weiss Klettham.

Auf diese Weise hatte ich schon einmal ein kleines Mittel gegen das Lampenfieber.

 

Zur Wirtin hatte ich im Vorfeld gesagt: „Keine Ahnung, wie viele Leute kommen - entweder keine Zehn oder knapp Hundert. Wenn es mehr als zehn werden, darfst du mich in Zukunft mit „Sie“ ansprechen.

Was soll ich sagen - sie „duzt“ mich immer noch.

Bevor es losging gönnte ich mir zur Beruhigung ein kleines Schnäpschen.

 

Einen gelinden Schock bekam ich dann doch noch und das, kurz bevor die Lesung los ging!

Nee… ich hatte nicht mein Buch vergessen - die Presse in Form eines sehr netten Herren stand plötzlich im Raum und wollte mit mir ein Interview machen. Ups...

Zum Glück hält so ein Zustand bei mir nicht lange an. Schnell war ich wieder in meinem Element und quatschte drauf los.

 

Hier das Interview: im Erdinger Anzeiger

 

Okay, einiges hat der gute Mann verwechselt oder nicht ganz richtig geschrieben, aber das dürfte den Wenigsten wirklich auffallen.

Im großen und Ganzen bin ich begeistert von dem Interview. Und es hat wirklich Spaß gemacht. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

 

Die Lesung:

Trotz der wenigen Zuhörer, es waren acht Leute und mein Mann, war es für mich eine schöne Lesung und es hat mir wieder total viel Spaß gemacht.

Und den Leuten hat es gefallen - zumindest haben sie es mir gesagt. Okay, sie waren von mir persönlich eingeladen - weil es Freunde oder Nachbarn sind. Ich hoffe dennoch, dass sie es ehrlich meinten.

Ein wenig traurig fand ich, dass eine sehr nette Frau mit ziemlicher Verspätung kam. Da war die Lesung selbst schon vorbei und wir mitten in der Quasselrunde. Ausgerechnet sie war tatsächlich eine, die ich nicht persönlich kannte. Dummerweise hatte ich vergessen zu fragen, woher sie von der Lesung erfahren hat.

Sie war sehr interessiert. Ich erzählte in Kurzform worum es bei meinen Büchern geht und sie stellte auch viele Fragen, was ich sehr schön fand.

 

Auch bei dieser Lesung habe ich einiges gelernt, was ich das nächste Mal wieder besser oder anders machen kann.

 

Punkt 1 - nicht so viel konfuses Zeug der Presse erzählen. Aber he, das ist für mich noch Neuland. Dafür hat der Reporter einen guten Job gemacht.

 

Punkt 2 - Kommt wieder jemand so spät und ist so nett, dann noch ein kleines Stück vorlesen - extra Bonbon, sozusagen

 

Punkt 3 - evtl. doch die Location wechseln - aber immerhin, vom ersten Mal zu jetzt ist eine Steigerung der Teilnehmer zu verzeichnen. Und… die Presse kennt schon den Weg.

 

Punkt 4 - Wichtig!!! der Zeitpunkt, da muss ich das nächste Mal besser drüber nachdenken.

 

Es hat mir so viel Spaß gemacht! Vielleicht findet sich ja bald wieder die Gelegenheit, bei der ich von meinen Geschichten erzählen oder aus ihnen vorlese darf.